MITANAND © - unsere Methode

1. „MITANAND © – in Vielfalt wachsen“ – unsere Methode als Fundament für unsere Arbeit

MITANAND © ist die Methode, die im SonnenGarten gelebt und gelehrt wird.

MITANAND © ist die Verbindung der authentischen, individuellen, intuitiven Pädagogik und der systemisch integrativen Therapie. Pädagogik stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet „Weisung“. Therapie hat ebenfalls einen griechischen Ursprung und Mythos und bedeutet „Begleitung“. Somit bedeutet MITANAND © einem Menschen Impulse für WeigWeisungen zu geben und ihn darin zu begleiten.

1.1. Die authentische, individuelle, intuitive Pädagogik richtet sich nach folgenden Werten…

…Begleiten statt Erziehen

…Beraten statt Bestrafen

…Betreuen statt Kontrollieren

…Umsetzung der eigenen Fähigkeiten

…Motivation, sich selbst jeden Tag voll und ganz zu spüren und sich zu entfalten

…jede Handlung bedacht ausüben und die Konsequenzen darin erkennen

…Authentisch sein im Sinne von sich selbst spüren, das Innen im Außen zum Ausdruck zu bringen

…Individuell im Sinne von „ich höre dich, ich sehe dich, ich nehme dich wahr“

…Intuitiv im Sinne von „Dem Herzen folgen“

„Erkennen bedeutet mit dem Herzen sehen und mit der Liebe zu antworten…”

1.2. Die systemisch integrative (Gestalt)Therapie richtet sich nach folgenden Werten…

…systemisch im Sinne von „alle werden miteinbezogen, die zu diesem System gehören, um Veränderung zu ermöglichen“

…integrativ im Sinne von „mein inneres Kind lebendig leben“

…systemisch integrativ im Sinne von Beraten, Begleiten, Orientieren und LichtBlicke ermöglichen

…systemisch integrativ im Sinne von „ZeitPunkt.“ – die richtige Zeit ist hier und jetzt

…systemisch integrativ im Sinne von Herz und Seele berühren, pflegen und nähren

…meine Stärken und Gaben selbstbewusst zum Ausdruck zu bringen

…mein Vertrauen in mich und in mein Gegenüber sehen, erkennen, wahrnehmen und umsetzen

…Blockaden, Ängste und verschlossene Türen in Liebe, Geborgenheit und einem geschützten Rahmen überwinden und lösen

…neue Wege erkennen und mit Mut, Freude und Erfülltheit gehen

„Ich bin da für dich, wenn du mich brauchst. Ich reiche dir meine Hand…”

1.3. MITANAND © bedeutet…

…in Vielfalt wachsen

…eine Begegnung und ein Dialog zwischen dir und mir

…ein gemeinsames Wir

…den Weg gemeinsam gehen und Veränderungen ermöglichen und zugleich zulassen

…Respekt, Wertschätzung und Achtsamkeit dem Gegenüber zu zeigen und zu leben

…Gleiches gilt Gleichem

…in Demut schätzen und ehren, was ich durch das gemeinsame Miteinander lernen und erfahren darf

…gemeinsam (Lebens)Themen betrachten und wahrnehmen, verändern und lösen, was verändert und gelöst werden soll bzw. möchte

…begleiten, beraten, betreuen, für das Gegenüber da sein

…Verbindung zwischen Pädagogik und Therapie

1.4. MITANAND © baut auf einer Methodenvielfalt auf…

…authentische, individuelle und intuitive Pädagogik

…systemische und integrative (Gestalt)Therapie

…humanistische Kunsttherapie

…integrative Arbeit mit den Sinnen

…familienorientierte Arbeit

…ZEN Philosophie und Mondogesprächsführung

…Individualpsychologie nach C. G. Jung

…integrative Sandspieltherapie und Symbolarbeit

…systemische Aufstellungsarbeit

…ganzheitliche Märchenarbeit und –therapie

…tiergestützte Pädagogik und Therapie mit Hunden, Pferden und dem Bauernhof

…Natur- und Waldzeit

Mit Achtsamkeit auf dem Weg sein
In der Mitte sein, um in Vielfalt wachsen zu können
Teamarbeit als Herzstück
Atmosphäre für Kopf, Verstand und Geist, die lebendig, nährend und liebevoll ist
Naturverbundenes Arbeiten
Andersartigkeit als normale Besonderheit sehen und leben
Neue Wege gemeinsam gehen
Dankbarkeit und Demut leben lernen

1.5.WirkungsKreise von MITANAND ©…

MITANAND ©, Verbindung von Pädagogik und Therapie, Interaktion zwischen Klient und Begleiter Einzeln oder in der Gruppe, Verbindung der Methodenvielfalt.

2. Unsere Ziele als WegWeisungen…

Es ist uns wichtig, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich jedes Kind wohl fühlt, angstfrei ist und frei ist von Druck und sonstigen Zwängen. Dazu gehören für uns folgende vier Bereiche…

1. Personale Kompetenzen: dazu gehören, Identität, Selbstbewusstsein und Selbstwert entwickeln, eigene Bedürfnisse spüren, Ideen entwickeln usw. Persönliche Kompetenzen können durch die familienähnliche Struktur und durch den hohen Anteil an Einzelarbeit mit dem Kind gegeben werden. Die Führung von unserem Seelentagebuch, das jedes Kind für sich führt und persönlich bewahrt, werden Werte wie Selbstbewusstsein, Reflexion, Erkennen der eigenen Stärken und Gaben gefördert. Unsere Beziehungsarbeit ist auf dem Primärbetreuungssystem aufgebaut und ermöglich so eine gezielte und individuelle Beziehungsarbeit mit dem Kind und zugleich auch mit den Eltern.

2. Soziale Kompetenzen: dazu gehören, Bedürfnisse, Gefühle und Erwartungen, Standpunkte und Sichtweisen anderer wahrzunehmen, Konflikte aushandeln, Verantwortung für andere übernehmen, usw. Soziale Kompetenzen werden durch soziales Lernen, das regelmäßig stattfindet, übermittelt. Ebenso wird durch den täglichen Morgenkreis ein wertschätzendes Miteinander geschenkt. Die offenen Lernformen fördern zudem die Entwicklung von sozialen Kompetenzen und die Förderung von Gesprächsführung, Toleranz, Offenheit, Verzicht und einer gut gelebte Streitkultur.

3. Sachkompetenzen: dazu gehören, Dinge und Erscheinungen mit allen Sinnen wahrnehmen, sprachlich und nicht sprachlich ausdrücken, Fertigkeiten erlangen im Umgang mit Materialien, Alltagsgegenständen, Werkzeugen, Zusammenhänge erkennen, usw. Wir richten uns dabei nach dem Motto „Wer Leistung fordert, muss Sinn bieten.“ Wir arbeiten sowohl mit Unterrichtsbüchern und Heften. Zugleich ergänzen jedoch auch Projektarbeit und lebenspraktisches sowie lebensnahes Lernen unsere Arbeit.

4. Lernmethodische Kompetenzen: dazu gehören, Bewusstsein für eigene Lernprozesse entwickeln, Zusammenhänge herstellen, Widersprüche und Übergänge bewältigen, usw. Es ist auch wichtig, den Kindern Zeit zu geben, um in ihrem individuellen Lerntempo arbeiten zu können. Unsere Unterrichtsform der lernoffenen Art und dem schulstufen- sowie fächerübergreifendem Unterricht wird dies möglich. Die offenen Lernformen, der Projektunterricht mit Teamteaching finden in Blockeinheiten von 2 UE statt. Alle Angebote sind mit Bewegung und Lebendigkeit verbunden.

3. „Unsere„Beete” als Struktur für Wachstum und Entwicklung

Der SonnenGarten bietet neben Methodenvielfalt auch eine Vielfalt der Angebote. Kinderbetreuung, Kindergarten, Vorschule und Schule für die Schulstufen 0 bis 9 gehören zu unseren Leistungen.

„Unsere Beete” bieten Raum und Platz für „Wachsen, Werden, Reifen und Sein.

„Wachsen” für Kinder von 1,5 bis 6 Jahre

„Werden” für SchülerInnen von 6 bis 10 Jahre

„Reifen” für SchülerInnen von 10 bis 14 Jahre

„Sein” für Jugendliche ab 14 Jahre

„Wachsen, werden, reifen, sein – ein jedes zu seiner Zeit…”

4. ZielGruppen von MITANAND ©

MITANAND © ist geeignet für Kinder, Erwachsene, Familien, Paare und Einzelpersonen.

MITANAND © hat sich für Kinder und Jugendliche spezialisiert, die…

…eine besondere Lernform brauchen

…die Mühe mit großen Gruppen und Regelmäßigkeiten haben

…einen eigenen Lernrhythmus entwickelt haben

…Lernschwierigkeiten zeigen

…ein ausgeprägtes emotionales Verhalten leben

…erschwerte Lebensthemen mit sich tragen

…deren Familiensituation speziell ist

…die sehr lebendig und aktiv sind

…die eine besondere Wahrnehmung vom Außen brauchen und fordern

…die in ihrer Aufmerksamkeit gefördert werden können

…die eine körperliche oder geistige Beeinträchtigung mitbringen

..die körperliche oder/und sexuelle Gewalt erfahren haben

…Freude und Spaß am kreativen Arbeiten haben

…eine achtsame und wertschätzende Atmosphäre brauchen und lieben, um gut wachsen und sich entwickeln zu können

…die zart im Nehmen und kraftvoll im Schenken sind

…die eine Hand brauchen, die sie führt, hält,
stärkt, stützt und trägt, wenn es nötig ist

…die ein Ohr brauchen, um gehört und wahrgenommen zu werden

…die einen Mund brauchen, um wertschätzende und liebevolle Worte zu lernen und zu schenken

…die Füße brauchen, um neue Wege gemeinsam zu gehen

…die ein Herz brauchen, um verstanden und angenommen zu werden

„Mit meinen Ohren höre ich vieles, mit meinen Händen spüre ich vieles, mit meinem Herzen aber verstehe ich vieles…”

5. Der Zaun als Rahmen für unsere Beete „Wachsen, Werden, Reifen und Sein“

Wir arbeiten mit…

…Morgenkreis und SeelenTagebuch

…individuellen Förder- und Lernplänen

…individuellen Wochenplänen

…Jahresthemen entsprechend dem Jahreskreislauf angepasst

…offenem Lernen

…fächer- und schulstufenübergreifender Arbeit bzw. Unterricht

…Projektunterricht

…lebensnaher und lebenspraktischer Arbeit in allen Beeten

…ganzheitlicher Betrachtung und Wahrnehmung von jedem Kind

…interdisziplinärer Arbeit in fachlichen Teams sowie Teamteaching

„Wenn du mich achtest und mich sein lässt in meinem innersten Sein, dann kann ich wachsen, werden, reifen und sein und mich zu dem entfalten, was mir bestimmt ist zum sein…”

6. Umsetzung von MITANAND © im SonnenGarten

Unser erstes Beet „Wachsen“ – unsere SunnaWichtele

SunnaWichtele im SonnenGarten sind wirklich fleißige Wesen, jedes mit ganz individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten. Sie sind schlau, erfinderisch, wissbegierig, bewegungsfreudig und immer hungrig. Sie erkunden die Welt in spielerische Art und Weise.

Die Kleinen ahmen den Großen gerne nach, die Großen teilen nur allzu gerne ihre neu erlernten Fähigkeiten, sie werden manchmal zu richtigen kleinen Lehrmeistern. Freispiel gehört für sie genauso dazu, wie die individuelle Entwicklung jedes Einzelnen. Die Art und Weise wie sie die Welt entdecken, bestimmen zu einem großen Teil unsere Kinder selbst. Sie zeigen Interesse für so vieles und wir greifen diese Wünsche gerne auf.

In jedem einzelnen Kind entwickeln sich so viele großartige Ideen und so viel Kreativität. Ob beim Dichten, Musizieren, Tanzen, Geschichten erzählen, Kochen, Freispiel, bei der Jausengestaltung, künstlerischen Gestaltung oder beim Meditieren, beim Wandern, beim Lernen von Zahlen, Formen und Farben, beim Lernen über die Natur, die Mutter Erde und deren Bewohner. Jedes Kind hat etwas zu erzählen und bringt seine eigenen Vorschläge und Gedanken mit ein. Gerne stehen wir ihnen zur Seite und begleiten sie dieses Stück ihres Weges zur Selbsterziehung und Selbstliebe.

Rhythmus, Struktur, gesunde Ernährung, Bewegung, eine liebvolle Umgangsweise, eine gemütliche, harmonische und sichere Umgebung, ein individuell erstelltes pädagogisches Konzept und eine gute Beobachtungsgabe mit viel Einfühlungsvermögen bilden den Grundstock für unsere Arbeit.

„Jedes Kind ist ein Geschenk und so wertvoll und voller Licht, wie ein Stern am Himmel…”

Wir legen den Kindern die Natur im Jahreslauf mit all ihren schönen, traditionellen Festen zu Füßen und gemeinsam lernen, erleben und gestalten wir diese Ereignisse. Wir lernen über Mutter Erde und über uns in der Welt.

Wir schaffen einen Lebensraum, der dem Kind eine gesunde geistige, körperliche und seelische Entwicklung ermöglicht. Entwicklung, Wachstum und Reife brauchen Rhythmus, er ist das Urelement, die Wiederkehr der Tagesabläufe, das Erleben der Jahreszeiten und der damit verbundenen Feste wie Erntedank, Laternenfest, Adventsgärtlein, Nikolaus, Weihnachten, Fastnacht, Ostern, Pfingsten und die Geburtstage der Kinder.

Im Sing- und Reifenspielen, in Gedichten, Märchen und der Eurythmie erleben die Kinder den farbigen Reichtum von Musik, Bewegung und Sprache.

Das Ziel unserer täglichen Arbeit ist es, dem Kind eine Umgebung zu schaffen, die auf seine Bedürfnisse eingeht und seinem Alter entspricht. So wird auf gesunde Ernährung, schöne Gestaltung der Innen- und Außenräume und natürliche Spielmaterialien, welche die kindlichen Phantasien anregen, geachtet.

Das Gleichgewicht zwischen Freispiel und geführter Aktivität spielt eine große Rolle. Da die leibgebundenen Rhythmen wie z.B. Atmung und Herzschlag beim Kind noch nicht vollständig ausgebildet sind, wird es durch eine stark rhythmisierte Umgebung in seiner Entwicklung entscheidend unterstützt.

Rhythmische Wiederholung stärkt das Empfingen und kräftigt den Willen; das ist ein altes pädagogisches Gesetz. Die Wiederholung ist ein sichtbares natürliches Bedürfnis jedes Kind, es möchte die Sprüche, Fingerspiele, Bewegungsspiele, Lieder, Märchen usw. sowie Rituale immer wieder hören.

Die kontinuierliche Wiederholung ermöglicht kindgemäßes Lernen; durch einen längeren Zeitraum lernt das Kind Inhalte wie selbstverständlich, ohne dass sie im intellektuell erklärt werden müssen. Das Kind lernt, sich durch den Rhythmus und die Wiederholung im Tages-, Wochen- und Jahreslauf zurechtzufinden.

Die Zeit vor der Schule dient dazu, frei von schulischem Lernen so genannte Basiskompetenzen zu entwickeln, auf denen später die schulische Erziehung und Bildung aufbauen kann. Gerade die Basiskompetenzen versetzen die späteren Jugendlichen und Erwachsenen in die Lage, die Leistungsanforderungen des Lebens zu meistern, schaffen erst die Fundamente für anschließende Differenzierung.

„Voneinander lernen, miteinander auf dem Weg sein, im Herzen zuhause sein…”

Unser zweites Beet „Werden” – unsere Kinder in den Schulstufen 1 bis 4

Die Kinder trudeln so nach und nach am Morgen ein und das ganze Schulhaus wird von den quirligen Kindern geweckt. Die erste Schulstunde hat je nach Wochentag ein spezielles Motto.

So können die Kinder im Schultag gut ankommen, ehe der Unterricht in den Hauptfächern startet. Mathe und Deutsch - Englisch ist ja noch ein Freifach.

Die große Pause um zwanzig vor zehn ist dann eine wunderbare Sache - die mitgebrachte Jause schmeckt. Die Kälbchen bei Herwig sind in der Pause auch immer ein Besuch wert.

Nach der großen Pause geht es in den Werkstätten (Zeitwerkstatt, Wissenswerkstatt, Märchenwerkstatt, Wald-Natur-Klang weiter. Da können die Kinder in gemischten Gruppen zusammenarbeiten und verschiedene Themen in längeren und kürzeren Projekten gemeinsam erarbeiten.

Die 1. und 2. Schulstufe - das sind die „schlauen Füchse“.

3. und 4. Schulstufe ist die „Sonnenglückklasse“, weil die Sonne am Morgen so wunderschön in die Klasse scheint und auch an der Wand eine leuchtende Sonne gemalt ist.

„Sein in mir, in dir. Spüren was wesentlich ist. Lernen, wenn ich sein kann wer ich bin, was ich bin…”

Unser drittes Beet „Reifen” – unsere Kinder in den Schulstufen 5 bis 9

Regenbogenklasse, XY-Klasse und Geniale Container Klasse. Das sind die Namen unserer Forscherräumlichkeiten.

Wir Kinder von der 5. bis zur 9. Schulstufe haben im Sonnengarten einen abwechslungsreichen Schulalltag. Am Morgen dürfen wir immer erst innerlich ankommen, bevor es losgeht mit dem Unterricht. Montags nehmen sich die Lehrer Zeit in der Früh, damit wir uns in einem Raum versammeln und alle wichtigen Dinge besprechen, die waren oder noch kommen werden. Wir können Fragen stellen, wenn uns noch etwas beschäftigt.

Im Verlauf der Woche gehen wir in der Früh auch an die frische Luft und machen super Übungen, die unsere Achtsamkeit schärfen oder unsere Gehirnhälften miteinander verknüpfen und wir überprüfen unsere motorischen Fähigkeiten. Auf jeden Fall kommen wir anschließend frisch und munter in den Unterricht.

In den Hauptfächern, sind wir Schüler gleichen Alters noch zusammen, aber nach der 2. oder 3. Stunde beginnen unsere Werkstätten, in denen wir die Nebenfächer behandeln. Wir sind ganz bunt gemischte, kreative Gruppen unterschiedlicher Schulstufen. Das ist echt toll! Wir unterstützen uns gegenseitig und können in den verschiedensten Bereichen voneinander lernen. Jeder bringt eine andere Fähigkeit mit, die er bei der Bearbeitung eines Themas miteinbringen kann.

In unserem Lernprozess spielen viele Faktoren mit, die dazu beitragen zu ganz individuellen Menschen heranzureifen. Der Reifegrad spielt dabei weniger eine Rolle wie das Bewusstsein, dass jeder in seiner Zeit reifen darf.

Unser drittes Beet ZeitWerkstatt „Sein” – unsere Kinder in der Seelenzeit

Ein berühmter, aus dem alten Rom stammender Philosoph namens Seneca meinte einmal: „Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.”

Im Sonnengarten ist es uns ein Anliegen, die Zeit zu nutzen und sie zu würdigen, indem wir sie für Themen einsetzen, die im Hier und Jetzt Bedeutung haben. Dabei liegt das Augenmerk auf einer Mischung aus purem Sein, Gehörtwerden, Gesehenwerden und der Möglichkeit, ein Gefühl dafür zu bekommen, wer ich bin, was ich will und wohin ich gehen möchte. Das bloße „Ich“ in seiner Reinheit soll ebenso gestärkt werden, wie das „Ich im Außen“ und wie es wirkt oder wirken kann.

All das braucht Zeit.

Kinder, die das Gefühl haben dürfen, in ihrer Zeit sein, denken und fühlen zu können, werden in die Lage versetzt, ihr Inneres zu erforschen. Umso besser und umso früher sie auf sich zurückgeworfen werden, desto eher werden sie sich selbst bewusst. Das Selbstbewusstsein darf also mit Achtsamkeit gepflegt werden.

Wie oft verlieren wir uns selbst aus den Augen? Alles andere ist wichtiger. Es ist wichtig, was wir leisten, wie wir es anderen Recht machen können und wie wir am Besten so unauffällig wie möglich sind, um niemanden zu stören. Wie geht es uns dabei? Wie geht es mir, wenn ich meine Identität verliere, um zu sein, wie andere mich meinen? All diese Fragen brauchen Raum und Zeit.

Es ist ein Geschenk an uns, die Möglichkeit zu haben, uns selbst zu finden und, besonders im Kontext Schule, Fragen auf den Grund zu gehen, die diesbezüglich gehört werden können. Manchmal fragen Kinder, wozu sie etwas tun sollen. Dies stellt eine höchst tiefgründige Frage dar, die nach dem Sinn fragt. Gemeinsam herauszufinden, was, wann, warum, für welches Kind Sinn macht, darf im Rahmen der Zeitwerkstatt seinen Platz finden.

7. „ZeitPunkt.” – unser Kompetenz- und Therapiezentrum

Wir bieten für alle Eltern und Angehörige Beratungsgespräche zu den unterschiedlichsten Themen an…

…Beratung und Begleitung in Alltagsfragen und –anliegen in persönlichen Gesprächen nach Vereinbarung

…psychische und seelische Begleitung und Beratung in Anliegen von Kindern und Eltern

…psychosoziale Beratungen für Eltern, Angehörige und Interessierte

…psychologische und psychotherapeutische Abklärung und Diagnostik

…psychotherapeutische Begleitung und Beratung

…Abklärung und Diagnostik in Bezug auf Hochsensibilität

…Kriseninterventionen und –begleitungen

…Sozialpädagogische Beratung

…Lernberatung und Lerncoaching

…Aufstellungsarbeit, Seminare, Workshops und Vorträge

…Kompetenz-Zentrum für hochsensible Kinder und Jugendliche

„Um Heil und Ganz zu sein, schenke mir Zeit. Zeit um ich selbst SEIN zu können. Zeit um dem Wesentlichen in mir Raum geben zu können…”
„Lernen ist Leben und Leben ist Lernen…”

8. KinderWorte…LebensWorte…

Wie ein Kind lernen sieht und spürt…

"I möcht im Sunnagarta Lesa, Schriba und Rechna lerna, abr trotzdem so si könna wia i bin, i möcht viel mola, bastla, spiela und denn möcht i in wald go und laufa, springa und so si wia i bin. Des ischt für mi dr Sunnagarta. Net würklich Schual, sondern halt einfach Spass ho, lacha und luschtig si. Net soviel denka, sondern halt einfach nur si“.

Gedanken von kleinen und großen Menschen…

Ich möchte Farben hören, Töne sehen.

Die Sterne berühren.

Einmal auf dem Regenbogen tanzen.

Sonnenstrahlen für schlechtes Wetter aufheben.

Mich vom Wind tragen lassen.

In einer Baumhöhle übernachten.

Auf einem Einhorn reiten.

Prinzessin und Prinz sein und mir Schönes zaubern können.

Ein Kind sein dürfen.

Und dankbar bleiben für all die WunderVollen AugenBlicke…

9. Team und Mitwirkende Menschen…

Schulträgerverein Marienberg

Leitung

Mag. Dr. Anja Dreier
Sprechzeiten nach telefonischer Vereinbarung, +43(0)664/2005247, kunst.kompass@utanet.at

Zuständig für: Leitung, Pädagogin, Psychologin, Psychotherapeutin, Kunsttherapeutin, Märchentherapeutin, tiergestützte Arbeit, Einzel- und Gruppenarbeit, diagnostische Abklärung, Eltern- und Familienarbeit.

Mein Motto:
Jedes Kind ist kostbar. Jedes Kind ist besonders und einzigartig. Meine Aufgabe ist es, das Wertvollste in jedem Kind zu bewahren – den Samen und das Geheimnis des Lebens immer wieder neu zu säen, jeden AugenBlick, immer und immer wieder…

Pädagogische MitarbeiterInnen

Sprechzeiten aller MitarbeiterInnen nach Vereinbarung

Schule der Vielfalt

Primarstufe

Raum der schlauen Füchse

1.+ 2. Schulstufe

Ursula Clark:
Waldorfpädagogin, Bewegungspädagogin, Fachgebiete Formen, Zeichen, Symbole nach Rudolf Steiner, Ästhetik, Kinder- und Schülerbetreuung, Klassenlehrerin der 1. + 2. Schulstufe

Mein Motto:
„Stille und Ruhe sind der Raum für Veränderungen und Visionen, sie sind notwendig und immer kreativ. Freue dich über die Möglichkeiten die dir zur Verfügung stehen und nutze sie.”

SonnenGlück

3. + 4. Schulstufe

Margit Kavounis:
Diplomierte Pädagogin, Fachgebiete Deutsch, Musik, Berufsorientierung, Klassenlehrerin der 3. + 4. Schulstufe

Mein Motto:
„Ein Kind ist eine sichtbar gewordene Liebe.”

Mag.a. phil. Tanja Moser:
Studium der Erziehungswissenschaften, Gestalt- und Sexualpädagogin, Biobäuerin, Glasdesignerin, Fachgebiete Sachunterricht in der Primarstufe, Kochen in der Sekundarstufe, spezifische Lernförderung in allen Schulstufen

Mein Motto:
„Das Leben ist bunt. Und ich bin neugierig darauf.”

„Rainbow Klasse” Sekundarstufe

5. Schulstufe

Sabine Janke:
Pädagogin mit sozialpädagogischer Ausbildung, Fachgebiete Deutsch, Geschichte, textiles Werken, Klassenlehrerin 5. Schulstufe

X&Y Klasse 6. Schulstufe

Sebastian Moya Beros BA: Pädagoge mit internationalem Diplom, Fachgebiete Englisch, technisches Werken, Physik/Chemie, Turnen, Klassenlehrer 6. Schulstufe

Mein Motto:
„Die Kunst ist, einmal mehr aufzustehen, als man umgeworfen wird!”

Genial Container Klasse 7./8./9.Schulstufe

Ulrike Seitz-Reisner:
Diplomierte Pädagogin, Fachgebiete Mathematik, Geographie, Biologie, Bildnerische Erziehung, Klassenlehrerin der 7./8./9. Schulstufe.

Mein Motto:
„Jeder ist seines Glückes Schmied.”

SunnaWichtele:

Kleinkinderbetreuung, Kinderbetreuung, integrierter Kindergarten und vorschulische Förderung

Gruppe 3 bis 6 jährige Kinder „Zwergenstube”

Gruppenleitung: Kornelia Nußbaumer, Kleinkinderpädagogin

Mein Motto:
„Laß mir Zeit um es selbst zu tun. Hilf mir um es selbst zu tun.”

Eva Felder:

Mein Motto:
„Habe VERTRAUEN zum Leben und es trägt dich lichtwärts.”

Gruppe 1,5, bis 3 jährige Kinder „Wichtelstube”

Wichtelstube, Tanja Raudaschl, Kleinkinderpädagogin, Purzelbaumleitern, Waldspielgruppenleiterin, Verwaltung, Inga Vardice, pädagogische Assistentin

Tanja Raudaschl:

Mein Motto:
„Wenn du Sonnenschein in das Leben anderer bringst. werden seine Strahlen auch dich treffen.”

Sylvia Huter: Pädagogische Assistentin

Mein Motto:
„Heile Dich selbst, so heilst Du die Welt.”

Stratos Kavounis: Kinderbetreuung, pädagogischer Assistent

Mein Motto:
„Kinder sind eine Brücke zum Himmel.”

Therapeutisches Team

Mag. Dr. Anja Dreier: Psychologin (Individualpsychologie nach C.G. Jung), Psychotherapie (Systemische und Integrative Therapie), Kunsttherapie, integrative Sandspieltherapie, Märchentherapie, sonsorische Integration, Psychodiagnostik, Aufstellungsarbeit

Mein Motto:
„Heile Dich selbst, so heilst Du die Welt.”

Nadja Bischof BA: Studium der Erziehungswissenschaften, Sozialpädagogin, Krisenintervention, reitgestützte Arbeit, Einzel- und Gruppenarbeit, Soziales Lernen

Mein Motto:
„Wer in Einklang mit der Zeit seines Lebens ist, der lebt in Frieden.”